Samstag, 9. April 2011

Sucker Punch

Hey Leute,
ja ich weiß ich hab mich lange nicht gemeldet. Und dafür gibt es nur die übliche Ausrede: Stress.
Zudem wollte mir einfach nicht einfallen, worüber ich denn mal schreiben könnte.
Nunja, gestern am 8.04.2011 war ich mit meinem Bruder im neuen Kinofilm "Sucker Punch"

Und nachdem mir einige Leute sagte, dass dieser Film total schlecht sei, las ich mir ein/zwei Filmkritiken durch. Diese Kritiken waren jedoch nicht wirklich aufschlussreich. Daher kommt jetzt meine Rezension.
Die Hauptdarstellerin Baby Doll verlor ihre Mutter, worauf sie und ihre Schwester das ganze Erbe bekommen sollte. Der gemeine Stiefvater wollte dies natürlich nicht und vergriff sich an die kleine Schwester. Durch ein Versehen erschoss Baby dann ihre Schwester, worauf der Stiefvater sie in eine Klinik für "Mentaly Insane" also Verrückte brachte. Zudem wurde ein Pfleger mit 20.000 Dollar bestochen, dass Baby in 5 Tagen einer Lobotomie unterzogen werden soll. (Zur Info; Lobotomie ist eine Schmerzausschaltung im Gehirn, indem ein einfacher Eispicker durch jeweils ein Auge bis zu dem Schmerzzentrum gestoßen wird. Das zieht eine starke Persönlichkeitsveränderung mit sich. Fazit; Der Tod ist besser!)
Baby freundet sich mit anderen Insassinen an, da eine "Professorin" der Klinik die Mädchen tanzen lässt für "die Show". Wenn Baby tanzt sind alle ganz vernarrt doch sie ist dann in einer Parallelwelt, wo sie Aufgaben erledigen muss, bei denen sie Nazi Zombies, Drachen, Orcs und Roboter tötet. Während des Tanzes kümmern sich ihre befreundeten Insassen, 5 Dinge zu beschaffen, die Baby aufgetragen wurden, womit sie ihre Freiheit erhalten können.
Direkt zu Anfang war etwas unverständlich, dass alles noch in Schwarz/Weiß/Blau Tönen gehalten wurde, die "Professorin" auf einer sogenannten Bühne die Gefühle der Mädchen, auch Insassen, rausholte, und in der nächten Minute war alles bunter, jedoch immer noch sehr dunkel und konstrastreich, alle hatten Kostüme an, der bestochene Pfleger namens "Blue" sah direkt viel gepflegter und leitete die Anstalt, welche jetzt eine Art Bordell war. Und da ging es dann los, dass Baby zu tanzen anfing. Zu sehr geiler Musik!
Naja und Baby und ihre Mitstreiterinnen dann demenstprechend von einem älteren Mann aufgaben bekamen. Die Kämpfe sind gut. Haben Charme, da man doch gerne mal leicht bekleidete, hübsche Damen sieht, die Waffen in den Händen haben die sie eigentlich nicht mal halten können.
Man muss sich oft mal den Satz verkneifen "jaaaa siiiicher! Als ob" Aber so ist das nunmal bei Filmen wie Sucker Punch, Watchmen und 300, die alle von den gleichen Machern sind.
Von Schauspielerischer Leistung kann man nicht soo viel erzählen, da größtenteils nur geballter wird.

Das Ende war für meinen Bruder sehr unerwartet, sagt er, doch ich dachte mir sowas schon, aber ich sag zu dem Ende nicht mehr, da ihr ja selbst herausfinden solltet.

Im großen und ganzen ist der Film sehr gelungen. Das Verhältnis zwischen hübschen Frauen, wenig kleidung, geiler Musik und dicken Waffen kommt einfach immer wieder gut. Die Kulissen sind einfallsreich und wechseln zwischen Mittelalter, Zukunft und dem Jetzt. Sobald man einmal das Prinzip des Tanzes von Baby verstanden hat, ist er sehr leicht zu gucken, wobei ich den Film niemanden empfehle der an Epilepsie leidet. Die Bilder rasen nur so und die special Effekts wurden mal wieder aus allen Reserven gelockt. Alles passt zueinander und ich muss wieder die Farben der Macher loben. Wenn man schon die Kameraführung von 300 liebt und auch die Farbgestaltung, so wird man Sucker Punch auch lieben.
Ich weiß für mich, dass ich mir den Film auf DvD kaufen werde und ihn nur weiterempfehlen kann. Macht euch eine eigene Meinung, ist eh immer besser als auf Filmkritiken zu hören ;)

Achja, ich glaube auch so einen Film muss man zwei mal gucken; Einmal um zu verstehen und danach um die Szenerie und Kämpfe zu genießen!

Grüße und viel Spaß im Kino,

Jesus

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