Früher wurde mir mal gesagt, ein Freund ist jemand, den man jeden Tag sieht, jemand mit dem man jeden Tag Zeit verbringt.
Aber was bringt es mir, wenn ich diese Person jeden Tag sehe, mich mit ihr aber gar nicht so gut verstehe, meine Interessen mit der ihren nicht übereinstimmen und wir ganz andere Sichtweisen und Vorstellungen haben?
Sind Freunde, wahre Freunde nicht die Personen, die für dich da sind, wenn du in Schwierigkeiten steckst? Die alles stehen und liegen lassen, wenn du Probleme hast? Die spüren, wenn du lächelst, aber innerlich weinst? Freunde, die zu dir kommen, wenn sie merken, dass du gleich weinst, und dir ihre Schulter hinhalten?
Aber hat jeder solche Freunde? Hat nicht eigentlich jeder so seine "Freunde" die aber mehr Bekannte sind, mit denen man mal was erlebt hat, und die am Ende sagen, "hätteste mal angerufen". Jeder hat irgendwie seine beste Freundin/ seinen besten Freund, doch früher oder später geht man eh getrennte Wege.
Freunde hin oder her, jeder Mensch braucht Freunde, ob viele oder wenige, ist jedem selbst überlassen, die einen nennen viele Freunde, wobei sie diese nur flüchtig kennen. Die anderen sagen, sie haben nicht viele Freunde, aber die sie haben, das sind wahre Freunde. Und ich glaube das zählt. Dass man die richtige Freunde hat, die, die für einen immer da sind und einen fangen, sobald man fällt..
Der ist mein Freund, der auch hinter meinem Rücken
Gutes über mich sagt.
Thomas Fuller, (1608 - 1661), englischer Prediger
Gutes über mich sagt.
Thomas Fuller, (1608 - 1661), englischer Prediger
| Du merkst erst, wie arm du bist, wenn du einen Freund verlierst. |
| Volkmar Frank, (*1962), Dichter und Aphoristiker Wer viele Freunde hat, muß nicht immer gute Freunde haben. © Volkmar Frank, (*1962), Dichter und Aphoristiker |
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