Goldfische
Ein Goldfisch hat ein Gedächtnis, welches immer nur 5 Sekunden speichert. Du hast also ein sehr intelligentes Tier dort sitzen. Dein Goldfisch, taufen wir ihn einfach mal Horst, sitzt dort in seinem Glas und zieht seine Runden. Du könntest ihm aber das Leben bunter machen. Zum Beispiel durch ein Spielchen… Ich habe für das Spiel noch keinen Namen aber ich werde einen finden! Du nimmst das Fischglas in die Hände und schreist „Überraschung!!“ Der Fisch ist überrascht. Jedoch nur für wenige Sekunden. Du rufst also noch einmal „Überraschung!!“ Wieder ist der Fisch vom neuen überrascht und du bist überrascht, dass der Fisch überrascht ist. By the way, merkt ihr, was „überrascht“ für ein komisches Wort ist, nachdem man es mehrmals gelesen hat? ...Überra… ok reicht!
Ich habe vor kurzem auch versucht, mich in einen Goldfisch hineinzuversetzen und zu überlegen, was der so denken könnte. Nun ja, er schwimmt ja den ganzen Tag seine Runden im Glas, da er nichts anderes zu tun hat, und den Weg durch sein blödes Gedächtnis ja noch nicht kennt. Er könnte sich derweil denken „Hey, ein Glas. Moment, wie komm ich hier raus?“ eine Sekunde später; „Hey, ein Glas. ….Wie komme ich hier raus?“ so geht das dann weiter. Was aber, wenn er mal ‚nen Gedankenblitz hat? Das sehe dann so aus; „Hey, ein Glas. Oha! Da oben komm ich raus!“ Zeit der Intelligenz zu ende. „Hey ein Glas. Oh, wie komm ich hier nur raus?“ Armer Fisch.
Aber was ist mit seinem Hunger? Er weiß ja gar nicht, dass er grade gegessen hat, wenn du ihm was gegeben hast. Du musst ihm also jede 5 Sekunden neues Futter rein streuen, kannst dabei dann auch zusehen, wie er von Tag zu Tag fetter wird und nach spätestens 5 Tagen an seiner Fisch-Fettleibigkeit verreckt. Armer Fisch.
Der Goldfisch bekommt einen zweiten Goldfisch in sein ach so großes Glas gesetzt. Ein Weibchen. Da könnte man jetzt auch mehrere Stufen zu aufstellen;
Er registriert jedes Mal von neuem, dass er einen anderen Fisch in seinem Glas hat. Vielleicht schafft er es sogar in einem seiner 5 Sekündigen Gedankenzüge zu bemerken, dass es ein Weibchen ist.
Wie sieht das aus, wenn er ganz schnell rafft, dass dort ein Weibchen ist, beide grade in der Laichzeit, sprich der Zeit der Fortpflanzung, und beide willig zum Fischsex. Sie legen also drauf los, dauer vielleicht 2-3 Sekunden. Die Denkphase beider ist zu Ende und die nächste Beginnt. Somit auch der Wunsch nach wildem, hemmungslosem Fischsex. Das geht dann so weiter…
Beide Fische (Horst und Lisa) sind gerade in einer neuen Denkphase, sie merken beide, dass ihnen jeweils der Unterbauch eines Fisches, sofern es den gibt, weh tut. Warum werden wahrscheinlich nie herausfinden.
Irgendwann legt Lisa Eier. Weiß leider nichts damit anzufangen, da sie nicht weiß, wo diese herkommen. Berechnen wir, dass Eierlegen 3 Sekunden dauert. 2 Sekunden freut sich Lisa über ihre Eier. Ende. Neue Gedankenphase, Lisa bemerkt Eier. Man könnte nun denken, dass die Natur es nun gut meint und Lisa den Instinkt verabreicht, diese Eier zu behüten. Wir wollen also mal nicht so sein, und Lisa behütet nun den Kaviar.
So geht dass dann die ganze Zeit und in jeder Lebenslage eines Fisches weiter.
Armer Fisch.
Sympathie
In den ersten Sekunden, in denen man jemanden kennenlernt oder einfach nur sieht, hakt man ab, ob man denjenigen sympathisch findet, oder nicht. Doch woran mustert man, ob jemand sympathisch ist? Ich denke es liegt vor allem an der eigenen Einstellung zu vielen Dingen, wie dem Leben, der Liebe und vielen Statussymbolen. Denn auch so äußert sich dies in der eigenen Mimik, die man immer zeigt, die einem quasi angeboren ist. So zum Beispiel meine Mutter; Sie ist Pessimistin. Weiß es glaub ich nur selber nicht, da sie sich nie darüber Gedanken gemacht hat. Sie „lästert“ immer, wie ihr Freund sagt. Sie läuft durch die Stadt und hält fast sogar Ausschau nach hässlichen Menschen oder irgendwelchen Menschen die sich nicht kleiden können oder nach irgendwelchen, noch so klitzekleinen Makeln an diesen Personen und meckert dann darüber. Sie sagt irgendeinen Kommentar. Immer.. Ich will damit nicht sagen, dass meine Mama abgrundtief böse ist, aber sie hat schon einen Funken von Boshaftigkeit in sich stecken, obwohl sie sehr selbstlos ist, was ihre Familie und Freunde angeht! Durch diese Einstellungen hat sie ein recht verschlossenes Gesicht. Sie grinst und läuft nun mal nicht wie blöd durch die Gegend, als wär sie dauerhigh. Das sieht dann einfach immer so aus, als habe meine Mutter 24h schlechte Laune. Hat sie nicht. Nur 23h. Ne Mama? :P
Dann gibt es Menschen, wie zum Beispiel Ich, die einfach arrogante Züge haben. Meine Schwester und ich haben ein „schieres“ Gesicht. Glatt, sagt man. Die Mundwinkel sind recht weit unten, wir können uns aber auch anstrengen, und lächeln. Meine Schwester tut sich da gerne etwas schwerer. Ich jedoch lache ziemlich gerne. Ich versuche auch, wenn ich in der Bahn sitze, an einer Haltestelle oder sonstiges, nicht ganz so griesgrämig zu gucken. Doch mein Gesicht lässt dies nicht ganz zu, da meine (selbstgezeichneten) Augenbrauen doch sehr… hoch sitzen und dadurch eine Art Arroganz an den Tag legen, die viele Menschen nicht gewohnt sind. Doch dadurch, dass ich recht große Augen habe, die nun mal 24h alles sondieren, aufmerksam vor sich hin leuchten, hoffe ich immer, dass meine arroganten Augenbrauen dadurch vergessen werden… Ich hebe ja auch oft meine Mundwinkel leicht an, um ein kleines Lächeln vor mich hin zu tragen… Alles erfolglos. Ich bin einfach ein unsympathischer Mensch. Das habe ich schnell gemerkt. Ein Kind sitzt in der Bahn, meistens Kleinkinder, und es strahlt allen zu, winkt, lacht etc. Mir nicht. Ich winke wie wild, grinse, ziehe Grimassen, es weint. Es brüllt mich lauthals an nach dem Motto „Verpiss dich“. Das ist mir schon öfters passiert. Ich habe meine Bemühungen dann schnell aufgegeben und kehrte meinem Kinderhass nicht mehr den Rücken zu. Sollen die blöden Blagen doch heulen. Bin ja nicht die Mutter, also nicht mein Problem.
Kommen wir somit ganz schnell zu den sympathischen Menschen. Meine Freundin Buddha, oder wie andere sie nennen Sabrina, ist total sympathisch. Natürlich kann sie auch griesgrämig sein, jedoch könnte sie nie einer Fliege was zuleide tun. Sie versucht in jeder Lebenslage Streit aus dem Weg zu gehen (wo ich diesen doch so gerne bei vielen Menschen aufsuche) und will immer alles in reiner Balance haben… Amen Buddha :P Naja, aber durch ihre friedliche Einstellung, so denke ich, hat sie einfach ihr hübsches offenes Gesicht. Sie guckt fast immer freundlich. Mitunter könnte ihre Sympathie aber auch an ihrer zärtlichen Stimme liegen, sie hat eine ganz leise dünne Stimme. Süß! Nicht so `ne Bollerstimme, wie ich eine habe.
Das sind dann sympathische Menschen. Menschen, die vom Herzen einfach nur freundlich, nett und zuvorkommend sind. Sie helfen einem immer, sind immer für dich da, haben viele Freunde und viel Spaß.
Die Unsympathischen sind die, die sich zwei Mal überlegen, bevor sie Dir helfen. Natürlich sind sie auch freundlich, jedoch nur, wenn was für sie dabei herauskommt. Oftmals sind sie rechthaberisch, arrogant oder einfach nur scheiße…
Aber das ist gar nicht so schlimm, wenn man unsympathisch ist. Man darf dabei nur nicht dumm sein.
Ich bin unsympathisch. Nicht dumm und habe viel Humor. Man könnt sagen, dann ist ja alles gut. Aber mein Humor wird ja nicht von allen gemocht. Größtenteils mögen ihn die beschränkten Menschen nicht, die Launen der Natur, die Querschnitte der Evolution. Die dummen. Warum? Weil sie meine Witze nicht verstehen, oder linksextrem sind :D
So, meine Finger sind nun wund. Fein. Macht mich das nun sympathisch, dass ich für meine Leser die Finger wund tippe? Ich denke nicht.. nun gut,
Adé!
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